Seien wir ehrlich: Eine Zukunft Aaraus ohne Unterentfelden ist absolut vorstellbar. Aber: Unterentfelden hat an der Gemeindeversammlung vom 8. Juni gezeigt, dass eine Mehrheit die Fusion möchte. Aus der Fusion mit Rohr hat man bereits gewisse Lehren gezogen und man nimmt Kritikpunkte – z.B. aus der Resonanzgruppe – ernst und wird diese in der weiteren Ausarbeitung miteinbeziehen.

 Es gibt ein paar „grüne“ Punkte, wie wir durch eine Fusion profitieren, auf diese möchten wir nochmals hinweisen: 

  • Eine koordinierte nachhaltige Raum- und Siedlungsplanung macht nicht Halt an Gemeindegrenzen:  Schutz von wertvollen Grünräumen, Velowege, ein starker ÖV, der Ausbau der Fernwärme – diese Themen machen an der Gemeindegrenze nicht halt. Wir haben in Aarau schon viel erreicht – Klimaziele in der Gemeindeordnung, Energiestadt Gold Label, Fortschritte bei der Biodiversität. Von diesen Errungenschaften können beide Gemeinden profitieren. 
  • Wir Aarauer tragen die Lasten des Zentrums. Mit der Fusion beteiligen sich die Unterentfelder via Steuern direkt an diesen Kosten. Im Gegenzug erhalten sie das volle politische Mitspracherecht. Das ist fair und solidarisch.
  • Die Forschung und die Abstimmungsergebnisse bei kantonalen und nationalen Wahlen zeigen: Grössere, urbanere Gemeinden sind tendenziell progressiver.

Dazu sagen wir mehrheitlich JA.

Nana von Felten